Wer noch auf der Suche nach einer rasanten Fun Sportart ist, der sollte mal einen Blick werfen auf ein e-Skateboard. Elektro-Skateboards so heißen sie, die großen Skateboards mit Elektromotor und Akku.
Einfach draufspringen und Gas geben. Mit einer Fernbedienung in der Hand wird die Geschwindigkeit bestimmt und durch Körperverlagerung wird das Elektro-Skateboard in die richtige Richtung
gelenkt.
Im Vergleich zu herkömmlichen traditionellen Skateboards sind Elektro-Skateboards wegen der notwendigen Akkus bis zu 25kg so schwer, dass viele klassische Tricks so gut wie unmöglich werden.
Dafür bietet das e-Skateboard mit seiner hohen Stabilität neue Möglichkeiten wie den Freestyle. Zu Musik wird auf dem fahrenden Board gebreakdanced oder man präsentiert akrobatische Kunststückchen mit Saltos und Handstand auf dem fahrendem e-Board.
Auf öffentlichen Plätzen und auf Straßen ist das e-Skateboarding in Deutschland leider (noch) nicht erlaubt.
Elektro-Skateboard kaufen
Wenn man ein e-Skateboard kaufen möchte, sollte man wissen, wo und wie man es einsetzen möchte. Die E-Skateboards unterscheiden sich vor allem durch die Leistung. Die Leistungsstufen unterteilen sich meist in 200W, 400W, 600W und 800W.
200W Elektro-Skateboards
Das 200 Watt Elektro-Skateboard ist mit um die 15kg Gewicht natürlich das leichteste Board. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 20 km/h und die Reichweite bei ca. 15km. Danach muss es wieder aufgeladen werden. Das dauert ca. 3-6 Stunden. Die max. Gewichtsbelastung liegt bei ca. 85kg.
400W und 600W Elektro-Skateboards
Das 200W Elektro-Skateboard ist meines Erachtens eher für Kinder geeignet. Wer ein paar Kilo auf die Waage bringt und Lust auf eine angemessene Beschleunigung des Elektro-Skateboards hat, der sollte sich ein Brett mint mindestens 400 W, eher sogar 600W zulegen.
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Bereifung
Die 200 bis 600W Bretter gibt es mit Slicks oder mit Profil-Reifen. Die Slicks sind gut für ganz glatte Straßen bzw. Asphalt, da hier natürlich weniger Reibungsverluste entstehen. Die Profil-Reifen sind nicht etwa für den Einsatz im Regen vorgesehen (das sollte man mit einem Elektro-Skateboard tunlichst vermeiden), nein, die Profilreifen sehen bzw. fahren eher mal über kleinere Stöckchen oder Steinchen auf der Straße hinweg und können auch auf einem nicht-asphaltierten Untergrund genutzt werden.
800W Offroad-Elektroboard
Wer allerdings das Board hauptsächlich auf unbefestigtem und ebenem Gelände wie z.B. Feldwege, Strand etc. verwenden möchte, sollte sich ein Offroad-Elektro-Skateboard kaufen. Die Offroad-Boards kommen immer mit einem 800W starken Elektromotor und Offroad-Bereifung. Die Offroad-Boards sind mit ihrem über 1m langen Brett, dem Kettenantrieb und ihrem Gewicht über 30 Kg schon richtige Monster. Dafür schaffen sie dann allerdings auch eine Höchstgeschwindigkeit von über 30 km/h und können auch echte Mannsbilder mit 100kg tragen. Mal eben unter den Arm klemmen und durch die Stadt laufen ist mit diesem Brett definitiv nicht drin.
Damit ist e-Boarding nicht nur eine Sache der Profi-Skater. Die Zielgruppe ist genau so breit wie das Angebot an unterschiedlichen Boards und sogar schon die Jüngsten lassen sich für dieses Gefährt begeistern.
Zusammengefasst eröffnet das eBoarding neue Möglichkeiten im Fun Sport. Ein Board das man endlich nicht nur auf glattem Asphalt benutzen kann und die ein oder andere Bordsteinkante gut mitnimmt.
Der Fitnessfaktor der über die Fernsteuerung verloren geht, gleicht sich durch die gewonnene Körperkoordination wieder aus.
Ein sehr cooles Video wie ein paar Ami-Jungs die e-Skateboards ausprobieren: